TSV Alemannia Aachen Futsal | Hallenfussball in Aachen

Patrik Heintze macht Aachens Sieg perfekt

Alemannia Aachen hat den Fluch gebrochen: Im Heimspiel bezwangen die Kartoffelkäfer mit einem beherzten Auftritt den UFC aus Paderborn. Der UFC hat über weite Strecken mit Flying Goalkeeper versucht die Aachener in Ihrer hälfte festzusetzen.  Auf der Gegenseite stießen die Paderborner jedoch auf eine mannschaftliche Geschlossenheit mit zusätzlicher Willens- und Einsatzbereitschaft.

 

Aachens Trainer Daniel Peters tauschte nach der Niederlage gegen UFC Münster auf einer Positionen. Cheraghour begann für Kawa- Hussein (nicht im Kader). Neben ihm starteten Dürr, Braun, Neves und Dirichs. Mit Jemmat gab es einen Debütanten bei der Alemannia.

Die Paderborner die zum Siegen verdammt waren, fingen mit Beatrix, Katz, Hansmeier, Pohlmann und Zimmermann an,  um den Abstieg zu verhindern.

Cheraghour belohnt die Aachener Bemühungen

 

Fünfzehn sieglose Spiele am Stück und fehlendes Selbstvertrauen bei der Alemannia? Davon war in den ersten Minuten beim Futsalspiel gegen Paderborn gar nichts zu sehen. Die Aachener zeigten eine disziplinierte Vorstellung in der ersten Halbzeit und erkämpften sich die Bälle. Cheraghour erzielte nach vier Minuten über die linke Seite durch einen Ballverlust der Paderborner das 1:0. Der UFC spielte das komplette Spiel mit Flying Goalkeeper, ohne Auswechselspieler und versuchte die Alemannia in der eigenen Hälfte durch das Überzahlspiel unter Druck zu setzen. Mit einem Interception von Neves in der neunten Minute konnte er einen schnellen Pass auf Cheraghour spielen und die Chance des leeren Tores nutzen, ehe Braun durch eine Kombination aus 12 Meter oben rechts auf 3:0 erhöhen konnte. Durch eine Unachtsamkeit kurz vor Ende der ersten Halbzeit nutze Zimmermann die Gelegenheit und verkürzte auf 1:3.

 

Zweite Hälfte mit Problemen

 

Fast schon in der traditionellen Spielweise der Schwarz-Gelben, haben die Aachener große Probleme in der zweiten Halbzeit gehabt. Der Druck durch den UFC führte zu, schnellen Ballverluste bei den Aachenern, so dass Paderborn bis auf 4:4 ausgleichen konnte. Viele kleine Fouls brachten die Aachener nochmal ins Schwitzen, die daraus resultierenden 10 m konnte Paderborn jedoch nicht verwandeln. Dürr parierte zweimal 29. und 35.

 

 

Cheraghour scheitert vom Punkt

 

Die Alemannia kam kurz vor Schluss nochmals gefährlich vors Tor (36.) durch Peters, der jedoch vom UFC Torhüter im Strafraum gefoult worden ist. Der anschließende Strafstoß durch Cheraghour prellte am Innenpfosten raus, ins Seitenaus. Denn Schlusspunkt setzte Patrik Heintze mit einem Distanzschuss kurz vor Abpfiff, der zum Sieg führte.

Alemannia gastiert am kommenden Samstag um 18 Uhr in Bielefeld bei den Black Panthers.